Die Perimenopause ist eine natürliche Übergangsphase im Leben einer Frau, die zur Menopause führt. In dieser Zeit kommt es zu erheblichen hormonellen Veränderungen, insbesondere Schwankungen von Östrogen und Progesteron, die nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit beeinflussen können.
Wann beginnt die Perimenopause?
Die Perimenopause beginnt typischerweise zwischen 40 und 47 Jahren, im Durchschnitt etwa mit 45 Jahren. Einige Frauen bemerken die Symptome früher, andere später. Die Dauer variiert, im Durchschnitt 4–6 Jahre, während die Menopause etwa mit 51 Jahren eintritt.
Häufige Symptome, die eine psychiatrische Konsultation erforderlich machen
- Stimmungsschwankungen – plötzliche Traurigkeit, Reizbarkeit oder Angstgefühle.
- Angst und Panikattacken – oft begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen oder Schweißausbrüchen.
- Schlafstörungen – Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Erwachen oder Nachtschweiß.
- Verminderte Konzentration und „Gehirnnebel“.
- Anhedonie – Verlust der Freude an zuvor angenehmen Aktivitäten.
- Gesteigerte emotionale Reaktivität – intensive Reaktionen auf Kleinigkeiten.
Warum psychiatrische Hilfe sinnvoll ist
Eine fachliche Beurteilung hilft, perimenopausale Veränderungen von Depressionen oder Angststörungen zu unterscheiden. Ein Psychiater kann Aufklärung bieten, Strategien zur Symptombewältigung empfehlen und bei Bedarf therapeutische Maßnahmen einleiten.
Maßnahmen zur Linderung der Symptome
- Regelmäßige körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung
- Entspannungstechniken und Achtsamkeit
- Qualitativer Schlaf und gute Schlafhygiene
- Soziale Unterstützung und offene Kommunikation
Die Perimenopause ist ein natürlicher und individueller Prozess, der die psychische Gesundheit erheblich beeinflussen kann. Wenn Symptome den Alltag beeinträchtigen, vereinbaren Sie einen Termin um zu erfahren, wie Sie diese effektiv bewältigen können.